Sparzwang fängt wieder bei der Jugend an...
Wir alle wissen ja schon lange, wie Jugendfeindlich Pforzheim ist und dass von Seiten des Rathauses noch nie große Zugeständnisse gegenüber der Jugend gemacht wurden.
Nicht nur das in den 1980er und 1990er Jahren sehr bekannte selbstverwaltete Jugendzentrum "AZ Schlauch" viel dem Sparzwang zum Opfer, auch nicht nur das Marktplatzfest, was mehr als 300.000 Besucher nach Pforzheim lockte, sondern auch der Stadtjugendring Pforzheim im allgemeinen ist immer wieder davon betroffen. Andere Gruppen und Organisationen bekommen gar nicht erst die Chance, selbstverwaltete Jugendräume in Pforzheim aufzubauen und so verwundert es auch nicht, dass neben steigender Jugendkriminalität auch eine kulturelle Einöde einher gezogen hat. Der Gipfel des Eisberges scheint unter der Federführung von Oberbürgermeister Gerd Hager statt zu finden.
Er will dem SjR Pforzheim gleich 15% der städtischen Zuschüße kürzen und damit ein Weiterleben des Haus der Jugend massiv gefährtet ist. Nicht nur eine der letzten Konzertmöglichkeiten, sondern auch ein wichtiger Anlaufpunkt für viele Kinder und Jugendliche würde verloren gehen, was zu neuen Problemen führen würde.
Statt über eine Stadtbahn oder ein neues Kolmar-Haus zu liebeugeln, sollte mal in die wirklich wichtigen Dinge investiert werden und das ist die Zukunft von uns allen. Für viele ein Fremdwort, für uns mehr als Wichtig -> JUGENDARBEIT!!!
Macht die Stadt Pforzheim weiterhin so eine falsche Sparpolitik, wird sie sich schon relativ schnell feststellen müssen, dass Schmuckwelten und Co. einfach nichts für die Zukunft Pforzheims gebracht haben.
Auf PZ-News ist ein Artikel zu den Sparmassnahmen heute erschienen und kann hier nachgelsen werden:






